Wochenendgedanken: Das richtige Studium, Karriereziele, Motivation

17:24


Januar. Sonntagmorgen. Ich setzte mich an den Schreibtisch und schlage ein Buch auf. Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse. Lust? Nein. Spannend? Geht. Motivation? Die gute Note. So ging es mir bei 6 von 8 Klausuren, für die ich dieses Semester lernen musste. Ob das so richtig ist? Ob das so sein soll?

Ich habe mich immer auf die Zeit nach der Schule gefreut. Kein Mathe mehr, nur noch Fächer, auf die ich wirklich Lust habe. Dass diese Vorstellung unrealistisch war, ist mir jetzt klar. Mathe gehört dazu, andere vermeintlich anstrengende, für mich uninteressante Fächer auch. Aber dass gleich 6 von 8 Fächern mich mehr stressen, als dass ich Spaß an ihnen finde? 
Inzwischen weiß ich, alle Klausuren sind bestanden, da kann ich stolz drauf sein. Trotzdem war das erste Semester an der Uni ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Viel Disziplin, viel Arbeit, wenig Spaß, wenig Freizeit. Diszipliniert Arbeiten, das kann ich. Ohne Spaß und Freizeit leben? Eher nicht. 
Ein schneller Blick in den Studienplan. Die nächsten Semester sehen ähnlich aus. Nicht mehr als zwei Module, die mich ansprechen. Was soll ich tun? Wechseln? Die meisten würden ja sagen. 
Doch der Studiengang, in dem ich mich befinde, bietet mir eine tolle Basis für das Berufsleben - Vorteil. Er ist zum Teil auf Englisch - Vorteil. Aber was nutzen mir all die Vorteile, wenn mir sieben Semester lang ein Alltag mit striktem Faktendenken und ohne Freizeit bevorsteht?!

Es wird mir klar: Pause. Neuorientierung. Motivation sammeln. Neu fokussieren. Mir klar machen, was ich eigentlich will: Schreiben, kommunizieren. An mich selbst, für mich selbst, für andere. Über Mode, Beauty und das Leben. 
Dieser Blog ist mein Hobby, in dem ich all meine Leidenschaften vereine. Warum also nicht meinen Leidenschaften folgen? Neuanfang, Studiumswechsel. 
Als ich Bewerbungen für Praktika schreibe, an Zeitschriften und Unternehmen, die mich inspirieren, habe ich das erste Mal seit einem halben Jahr wieder Spaß daran, zu arbeiten. Und dabei sind es nur Bewerbungen. Ein gutes Zeichen, ich bin auf dem richtigen Weg. 
Dann: Ernste Gespräche. Mit Mama, Papa, Malte, meinen engsten Freundinnen. Sie motivieren mich, dass zu tun, woran ich Spaß habe, wo meine Leidenschaft liegt. Und so fällt schließlich die Entscheidung und mit ihr ein Stein von meinem Herzen, von dem ich gar nicht richtig wusste, dass er da war. 

"You have to find what sparks a light in you so that you in your own way can illuminate the world"
Oprah Winfrey 

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende, voll von Motivation, Spaß, Leidenschaft und Liebe am Leben.

Frederika

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2 Kommentare

  1. Ich finde es generell immer wichtig seiner Leidenschaft zu folgen! Wenn man so eine lange Zeit etwas tut, was einem keinen Spaß macht kann das ja nicht gut sein :)

    Caro x
    http://nilooorac.com/

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    1. Ja das finde ich auch! Spaß an der Arbeit ist immer wichtig. Danke für's Lesen! x

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